So erstellst du eine QR-Code-Speisekarte für dein Restaurant, Schritt für Schritt
Für eine QR-Code-Speisekarte stellst du deine Karte auf eine handytaugliche Webseite oder in ein gut lesbares PDF, erstellst einen dynamischen QR-Code, der darauf zeigt, druckst den Code etwa 4–6 cm breit auf einen matten Tischaufsteller mit einer kurzen Anleitung und testest ihn mit zwei Handys. Nimm einen dynamischen Code, damit du Preise und Gerichte ändern kannst, ohne die Karten neu zu drucken.
Schritt 1: Entscheide, was der Code öffnet
Es gibt drei realistische Möglichkeiten.
- Eine Speisekartenseite auf deiner Website. Am besten für Lesbarkeit und Suchmaschinen und leicht zu bearbeiten. Achte darauf, dass sie auf dem Handy funktioniert: große Schrift, kein seitliches Scrollen, Preise ohne Zoomen sichtbar.
- Eine PDF-Speisekarte. Schnell gemacht, aber nur gut, wenn das PDF für einen Handybildschirm gestaltet ist. Eine eingescannte Druckkarte zwingt Gäste zum Zoomen, und viele geben auf.
- Eine Bestellseite. Wenn du Online-Bestellungen annimmst, verlinke den Code direkt dorthin. Halte den ersten Bildschirm einfach.
Was du auch wählst: Öffne es auf einem Handy über mobile Daten, nicht über das WLAN im Lokal, und prüfe, ob es in wenigen Sekunden lädt.
Schritt 2: Erstelle einen dynamischen QR-Code
Wähle den Typ URL, füge die Adresse ein und speichere den Code als dynamisch. Dynamisch ist hier wichtig, weil sich Speisekarten ändern: Preise steigen, Gerichte sind aus, die Saison wechselt. Mit einem dynamischen Code bleibt die gedruckte Karte gleich, und du änderst nur, wohin sie zeigt. Mit einem statischen Code bedeutet jede Änderung neue Karten.
Gib dem Code einen klaren Namen, zum Beispiel „Gastraum – Tischkarten“, damit du ihn vom Code am Abholfenster unterscheiden kannst.
Schritt 3: Druck ihn in der richtigen Größe
Gäste scannen im Sitzen, die Karte liegt auf dem Tisch, etwa 30–50 cm entfernt. Für diese Entfernung sind 4–6 cm (1,6–2,4 in) Breite angenehm. Hängt der Code an einem Fenster oder Schild, das man aus einem Meter Entfernung liest, plane etwa 10 cm ein.
Andere Entfernungen deckt der Leitfaden zur Druckgröße ab. Lass rund um den Code einen freien Rand von vier Modulen, druck ihn dunkel auf hellem Hintergrund und vermeide gewölbte oder glänzende Flächen. Laminierte Tischaufsteller sollten matt sein; glänzende Laminierung spiegelt die Deckenleuchten.
Schritt 4: Sag den Leuten, was sie tun sollen
Ein nacktes Quadrat auf dem Tisch wird leicht übersehen. Ergänze eine Zeile wie „Scannen für die heutige Speisekarte“ und, wenn möglich, einen Pfeil oder ein Symbol. Erwähne, dass sich die Karte im Browser des Handys öffnet; Gäste müssen nichts herunterladen.
Druck auch die kurze Webadresse darunter. Ein paar Gäste werden nicht scannen, und manche Handys haben ältere Kameras, die Adresse ist also eine sichere Alternative. Halte eine Papierkarte für alle bereit, die sie lieber mögen.
Schritt 5: Platziere Codes dort, wo sie genutzt werden
| Ort | Warum | Größe |
|---|---|---|
| Tischkarte oder Tischaufsteller | Der Hauptzweck | 4–6 cm |
| Fenster oder Tür | Passanten, die Preise ansehen | Etwa 10 cm |
| Abholtheke | Vorab bestellen | 5–8 cm |
| Kassenbon oder Tüte | Nächster Besuch oder Bewertungen | 2,5–3 cm |
Nimm für jede Platzierung einen eigenen dynamischen Code. Dann zeigen die Scanzahlen, welche Platzierungen genutzt werden, und du kannst zum Beispiel das Abholfenster woanders hinschicken, ohne die Tische anzufassen.
Schritt 6: Teste und halte alles aktuell
Scanne jede gedruckte Karte mit einem iPhone und einem Android-Handy bei der echten Beleuchtung im Gastraum. Scanne alle paar Wochen eine Karte und prüfe, ob die Speisekarte aktuell ist. Ein veralteter Preis, den ein Gast auf seinem Handy sieht, macht mehr Ärger als ein fehlender Code.
Barrierefreiheit und Höflichkeit
Nicht jeder hat ein Smartphone oder will beim Essen eins benutzen. Biete auf Wunsch Papierkarten an, halte die Schrift auf der Webseite groß und sorge dafür, dass die Seite mit der Schriftgrößeneinstellung des Handys funktioniert. Ein QR-Code soll einen Weg hinzufügen, die Karte zu lesen, keinen wegnehmen.
Weitere Einsatzmöglichkeiten für Restaurants, etwa Bewertungen und Gäste-WLAN, findest du im Restaurant-Leitfaden.
FAQ
Soll der QR-Code meines Restaurants statisch oder dynamisch sein?
Dynamisch. Speisekarten ändern sich, und ein dynamischer Code lässt dich das Ziel aktualisieren, ohne neu zu drucken. Ein statischer Code passt nur, wenn sich die geöffnete Seite nie ändert.
Wie groß sollte ein QR-Code auf dem Tisch sein?
Etwa 4–6 cm (1,6–2,4 in) breit für eine Karte, die aus 30–50 cm gelesen wird. Für ein Fenster oder Schild, das aus etwa einem Meter gelesen wird, plane 10 cm.
Kann ich ein PDF als Speisekarte nutzen?
Ja, wenn das PDF für einen Handybildschirm gestaltet ist, mit lesbarer Schrift und ohne dass man zoomen muss. Eine eingescannte Seite einer Druckkarte ist auf dem Handy schwer zu lesen und wird besser durch eine mobile Seite ersetzt.