Die kurze Antwort
Auf Stoff druckst du den Code mindestens 5 cm breit auf ein helles Feld, auf eine ebene Stelle an Brust oder Rücken, und testest ihn nach einer Wäsche. Nimm einen dynamischen Code, denn ein Shirt überdauert jede Kampagne und lässt sich nicht nachdrucken. Kleine, kontrastarme oder gedehnte Codes sind der Hauptgrund, warum Codes auf Merch scheitern.
So kommt ein QR-Code auf Merchandise
Lege fest, was das Shirt öffnen soll
Gute Ziele sind ein Shop, eine Playlist, eine Anmeldeseite oder eine Teamseite. Wähle etwas, das auch in einem Jahr noch Sinn ergibt.
Lege einen dynamischen Code an
Speichere das Ziel als dynamischen Code mit einem schlichten Namen wie „Team-Shirt 2026“. Du kannst ihn später umleiten, ohne Merchandise neu zu drucken.
Gestalte für das Druckverfahren
Siebdruck, Flexfolie und Direktdruck auf Textil halten Details unterschiedlich gut. Frag die Druckerei nach dem kleinsten Punkt, den sie sauber druckt, und lege den Code so groß an, dass jedes Modul mindestens so groß ist. Stickerei braucht einen deutlich größeren Code.
Sorge für Kontrast
Setz den Code auf ein einfarbiges helles Feld, auch auf dunkler Kleidung. Dunkle Module auf Hell scannen immer besser als helle auf Dunkel.
Platziere ihn flach und teste
Nimm die Brustmitte oder den oberen Rücken, nicht Ärmel, Säume oder Stellen, die Falten werfen. Scanne ein gewaschenes Muster aus Armlänge mit zwei Handys.
Größe, Abstand und Platzierung
- Bester Codetyp
- Dynamischer URL-Code; das Shirt überdauert jede Kampagne
- Typische Scan-Entfernung
- Jemand hinter oder neben dir: 0,5–1 m
- Mindestbreite im Druck
- Siebdruck oder Transfer: 5 cm oder mehr; 7–10 cm beim Rückendruck. Stickerei: noch größer
- Kontrast
- Dunkle Module auf einem einfarbigen hellen Feld, auch auf dunkler Kleidung
- Platzierung
- Brustmitte, oberer Rücken oder Beutelfläche. Meide Ärmel, Nähte, Säume und Stellen, die knicken
- Tassen und Flaschen
- Halte den Code auf der flachsten Stelle; eine umlaufende Wölbung verzerrt die Ränder
- Test
- Ein gewaschenes und getragenes Muster scannen, nicht nur den Andruck
Statisch oder dynamisch auf Merchandise?
Dynamisch. Ein bedrucktes Shirt, eine Tasse oder ein Beutel lässt sich nicht bearbeiten, aber die Welt dahinter ändert sich: Ein Shop zieht um, eine Band veröffentlicht eine neue Platte, eine Teamseite bekommt eine neue Adresse. Mit einem dynamischen Code funktioniert dasselbe Kleidungsstück jahrelang, und er zählt Scans, sodass du erfährst, welches Motiv auffällt. Ein statischer Code ist nur für Text vertretbar, der sich nie ändert, etwa eine feste Telefonnummer.
Häufige Fehler
Tipp: Drucke bei Veranstaltungen einen anderen Code auf die Team-Shirts als auf das Merchandise für alle. Die Scan-Zahlen zeigen dir dann, ob Fremde oder Kollegen scannen.
Häufige Fragen
Wie groß sollte ein QR-Code auf einem T-Shirt sein?
Mindestens 5 cm breit beim Brustdruck und 7–10 cm beim Rückendruck, auf einem einfarbigen hellen Feld. Teste ein gewaschenes Muster vor der ganzen Auflage.
Kann man einen QR-Code sticken?
Das geht, aber Garn ist grob. Der Code muss also deutlich größer als ein gedruckter und schlicht sein. Teste vorher ein Muster mit mehreren Handys.
Hört ein QR-Code auf Merchandise irgendwann auf zu funktionieren?
Ein dynamischer Code funktioniert, solange sein Konto besteht, und du kannst das Ziel jederzeit ändern. Ein statischer Code versagt nur, wenn die verlinkte Seite verschwindet.
Kann ich sehen, wer mein Merch gescannt hat?
Du siehst Zahlen, Länder und Gerätetypen pro Code, keine einzelnen Personen.