QR-Codes für Gutscheine und Rabatte

Gib ein Angebot aus, das endet, wenn du es sagst, und sieh, welche Platzierungen Kundschaft bringen.

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Dieser Code ist echt. Halte die Handykamera darauf.

Die kurze Antwort

Ein Gutschein-QR-Code sollte auf eine Seite zeigen, die das Angebot und einen kurzen Aktionscode anzeigt, statt den Rabatt im Muster selbst zu tragen. Lege ein Ablaufdatum oder ein Scan-Limit fest, damit das Angebot pünktlich endet, und nimm einen Code pro Platzierung, um zu sehen, wo er wirkt. Scan-Zahlen messen Interesse; Einlösungen werden nur an deiner Kasse gezählt.

2 cmAuf Bon oder Karte
5–6 cmAuf einem Thekenaufsteller
Ablauf + Scan-LimitGrenzen im Pro-Tarif

So erstellst du einen QR-Code-Gutschein

  1. Erstelle die Angebotsseite

    Bau eine einfache mobile Seite mit dem Angebot, den Bedingungen und einem Aktionscode, den das Kassenpersonal oder dein Onlineshop erkennt. Halte ihn so kurz, dass man ihn vorlesen kann.

  2. Erstelle dafür einen dynamischen Code

    Speichere die Adresse der Seite als dynamischen Code. Benenne ihn nach der Platzierung, etwa „Bon-Gutschein – März“, damit die Auswertung später lesbar bleibt.

  3. Begrenze das Angebot

    Im Pro-Tarif legst du ein Ablaufdatum, eine maximale Zahl von Scans oder beides fest. Das ist der praktische Schutz davor, dass ein Gutschein als Screenshot die Runde macht.

  4. Drucke ihn dort, wo die Entscheidung fällt

    Setz den Code auf den Bon, die Tüte, den Tischaufsteller oder die Karte für den nächsten Besuch, nah am Moment des Kaufs. Ergänze eine Zeile: was er wert ist und wann er endet.

  5. Gleiche Scans mit Einlösungen ab

    Vergleiche die Scans mit den Aktionscodes, die deine Kasse oder dein Onlineshop erfasst. Das Verhältnis zeigt, wie viele der Scannenden wirklich gekauft haben.

Größe, Abstand und Platzierung

Bester Codetyp
Dynamischer URL-Code zu einer Angebotsseite, mit Ablaufdatum oder Scan-Limit (Pro)
Typische Scan-Entfernung
Bon oder Karte: 20–30 cm. Thekenaufsteller: bis 60 cm
Mindestbreite im Druck
Bon oder Karte: 2 cm. Thekenaufsteller: 5–6 cm (Entfernung ÷ 10)
Was in den Code gehört
Nur ein Link. Die Rabattlogik gehört in deine Kasse, damit niemand sie durch ein verändertes Muster fälschen kann
Angebotstext
Nenne Wert und Enddatum neben dem Code, zum Beispiel „10 % Rabatt bis 30. Juni“
Kassenbons
Thermopapier druckt grob und verblasst. Drucke den Code größer und halte ihn dunkel und schlicht
Was du misst
Scans pro Platzierung, danach eingelöste Aktionscodes an der Kasse

Warum dynamisch bei Gutscheinen zählt

Ein Gutschein ist der klarste Fall für einen dynamischen Code, denn er muss enden. Mit einem dynamischen Code kannst du ein Ablaufdatum oder ein Scan-Limit setzen, das Angebot gegen das nächste tauschen, ohne die Bonrolle neu zu bedrucken, und Ergebnisse pro Platzierung ablesen. Ein statischer Code kann nicht ablaufen: Einmal gedruckt, öffnet er für immer dieselbe Seite. Muss es ein statischer Link sein, dann muss die Seite dahinter das Enddatum selbst durchsetzen.

Häufige Fehler

Scans mit Verkäufen gleichsetzen.Ein Scan zeigt Interesse, keinen Kauf. Einlösungen kann nur deine eigene Kasse zählen. Gib also jedem Angebot einen Aktionscode, den du abgleichen kannst.
Den Rabatt in den Code schreiben.Jeder kann einen Code erzeugen, in dem „50 % Rabatt“ steht. Behalte die Logik bei dir und lass den Code eine Seite öffnen.
Kein Enddatum.Ein Gutschein ohne Frist erzieht Kundschaft zum Abwarten. Lege in den Code-Einstellungen ein Ablaufdatum fest und drucke das Datum daneben.
Ein Code für alle Kanäle.Steht derselbe Code auf Bons, Plakaten und Tüten, weißt du nicht, welcher gewirkt hat. Erstelle einen pro Platzierung.
Druck auf verblassendem Thermopapier.Bonpapier kann verblassen oder verschmieren. Halte den Code kontrastreich und teste einen Bon nach einem Tag in der Hosentasche.

Tipp: Lass den Code nicht tot, wenn ein Angebot endet. Leite ihn auf das nächste Angebot oder auf deine Hauptkarte um, damit Gutscheine, die schon in Schubladen und Geldbörsen liegen, weiter irgendwohin führen.

Häufige Fragen

Kann ein QR-Code-Gutschein ablaufen?

Ja, wenn es ein dynamischer Code mit Ablaufdatum ist, einer Funktion des Pro-Tarifs. Nach diesem Datum leitet der Code nicht mehr weiter. Du kannst auch die Zahl der Scans begrenzen.

Kann ein QR-Code nur einmal verwendet werden?

Du kannst eine maximale Scan-Zahl festlegen, etwa eins, aber ein Scan ist kein Kauf. Für echte Einmal-Gutscheine nimmst du eindeutige Aktionscodes, die an deiner Kasse eingelöst werden.

Wie erfasse ich, wie viele Gutscheine eingelöst wurden?

Scan-Zahlen zeigen Interesse. Einlösungen werden dort erfasst, wo der Verkauf stattfindet. Gib also jedem Angebot einen eigenen Aktionscode und vergleiche beide Zahlen.

Soll der Rabattcode im QR-Code selbst stehen?

Nein. Hinterlege einen Link zu einer Angebotsseite. So kannst du das Angebot ändern oder beenden, und niemand kann durch ein verändertes Muster einen Rabatt fälschen.

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Zuletzt geprüft: Oktober 2026