Die kurze Antwort
Ein Gutschein-QR-Code sollte auf eine Seite zeigen, die das Angebot und einen kurzen Aktionscode anzeigt, statt den Rabatt im Muster selbst zu tragen. Lege ein Ablaufdatum oder ein Scan-Limit fest, damit das Angebot pünktlich endet, und nimm einen Code pro Platzierung, um zu sehen, wo er wirkt. Scan-Zahlen messen Interesse; Einlösungen werden nur an deiner Kasse gezählt.
So erstellst du einen QR-Code-Gutschein
Erstelle die Angebotsseite
Bau eine einfache mobile Seite mit dem Angebot, den Bedingungen und einem Aktionscode, den das Kassenpersonal oder dein Onlineshop erkennt. Halte ihn so kurz, dass man ihn vorlesen kann.
Erstelle dafür einen dynamischen Code
Speichere die Adresse der Seite als dynamischen Code. Benenne ihn nach der Platzierung, etwa „Bon-Gutschein – März“, damit die Auswertung später lesbar bleibt.
Begrenze das Angebot
Im Pro-Tarif legst du ein Ablaufdatum, eine maximale Zahl von Scans oder beides fest. Das ist der praktische Schutz davor, dass ein Gutschein als Screenshot die Runde macht.
Drucke ihn dort, wo die Entscheidung fällt
Setz den Code auf den Bon, die Tüte, den Tischaufsteller oder die Karte für den nächsten Besuch, nah am Moment des Kaufs. Ergänze eine Zeile: was er wert ist und wann er endet.
Gleiche Scans mit Einlösungen ab
Vergleiche die Scans mit den Aktionscodes, die deine Kasse oder dein Onlineshop erfasst. Das Verhältnis zeigt, wie viele der Scannenden wirklich gekauft haben.
Größe, Abstand und Platzierung
- Bester Codetyp
- Dynamischer URL-Code zu einer Angebotsseite, mit Ablaufdatum oder Scan-Limit (Pro)
- Typische Scan-Entfernung
- Bon oder Karte: 20–30 cm. Thekenaufsteller: bis 60 cm
- Mindestbreite im Druck
- Bon oder Karte: 2 cm. Thekenaufsteller: 5–6 cm (Entfernung ÷ 10)
- Was in den Code gehört
- Nur ein Link. Die Rabattlogik gehört in deine Kasse, damit niemand sie durch ein verändertes Muster fälschen kann
- Angebotstext
- Nenne Wert und Enddatum neben dem Code, zum Beispiel „10 % Rabatt bis 30. Juni“
- Kassenbons
- Thermopapier druckt grob und verblasst. Drucke den Code größer und halte ihn dunkel und schlicht
- Was du misst
- Scans pro Platzierung, danach eingelöste Aktionscodes an der Kasse
Warum dynamisch bei Gutscheinen zählt
Ein Gutschein ist der klarste Fall für einen dynamischen Code, denn er muss enden. Mit einem dynamischen Code kannst du ein Ablaufdatum oder ein Scan-Limit setzen, das Angebot gegen das nächste tauschen, ohne die Bonrolle neu zu bedrucken, und Ergebnisse pro Platzierung ablesen. Ein statischer Code kann nicht ablaufen: Einmal gedruckt, öffnet er für immer dieselbe Seite. Muss es ein statischer Link sein, dann muss die Seite dahinter das Enddatum selbst durchsetzen.
Häufige Fehler
Tipp: Lass den Code nicht tot, wenn ein Angebot endet. Leite ihn auf das nächste Angebot oder auf deine Hauptkarte um, damit Gutscheine, die schon in Schubladen und Geldbörsen liegen, weiter irgendwohin führen.
Häufige Fragen
Kann ein QR-Code-Gutschein ablaufen?
Ja, wenn es ein dynamischer Code mit Ablaufdatum ist, einer Funktion des Pro-Tarifs. Nach diesem Datum leitet der Code nicht mehr weiter. Du kannst auch die Zahl der Scans begrenzen.
Kann ein QR-Code nur einmal verwendet werden?
Du kannst eine maximale Scan-Zahl festlegen, etwa eins, aber ein Scan ist kein Kauf. Für echte Einmal-Gutscheine nimmst du eindeutige Aktionscodes, die an deiner Kasse eingelöst werden.
Wie erfasse ich, wie viele Gutscheine eingelöst wurden?
Scan-Zahlen zeigen Interesse. Einlösungen werden dort erfasst, wo der Verkauf stattfindet. Gib also jedem Angebot einen eigenen Aktionscode und vergleiche beide Zahlen.
Soll der Rabattcode im QR-Code selbst stehen?
Nein. Hinterlege einen Link zu einer Angebotsseite. So kannst du das Angebot ändern oder beenden, und niemand kann durch ein verändertes Muster einen Rabatt fälschen.